Gaspreise in Dortmund

Von einer ehemaligen Industriemetropole bis zu einem wichtigen Dienstleistungs- und Technologiestandort hat Dortmund eine sehr durchwachsende Entwicklung gehabt – und ist heute in erster Linie allen Sportbegeisterten wegen seines Westfalenstadiums bekannt. Hier will beim Championsleague-Spiel oder Pokalderby niemand im Dunklen sitzen, und dementsprechend haben sich in Dortmund zahlreiche Strom- und Gasversorger niedergelassen. Auch die Stadtwerke haben einen interessanten Werdegang gehabt. Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung – kurz DEW21 – ist 1995 aus den Dortmunder Stadtwerken hervorgegangen und der jetzige Dortmunder Grundenergieversorger. Die 21 der Abkürzung DEW21 steht hierbei für das 21. Jahrhundert und die damit verbundene Zielsetzung, sich der Zukunft zu verpflichten und die Energieversorgung auf regenerative Energiequellen umzustellen.

Ob man als Dortmunder Biogas beziehen möchte oder nicht – für den kommunalen Versorger eine große Konkurrenz, denn zahlreiche neue Gasanbieter bieten dem Dortmunder Versorger die Stirn. Große wie kleine Unternehmen versuchen, den Vorsprung auf die etablierten Versorger zu verkleinern und den Konkurrenzkampf zu entfachen. Mit günstigen Gastarifen und guten Konditionen können die Unternehmen bei den Kunden im Ruhrgebiet punkten. Gerade weil die kleinen Unternehmen oft auf keine bindenden Lieferverträge Rücksicht nehmen müssen und ihre Energie direkt von der Börse beziehen können, ist es ihnen möglich, den Kunden vergleichsweise niedrige Preise zu bieten. Insofern unterscheiden sich die Gaspreise in Dortmund stark, und ein Gasanbieterwechsel zu einem Gasanbieter mit preiswerten Gastarifen belebt den Wettbewerb der Gasversorger auf jeden Fall – und die Dortmunder sollten sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.

Bild: Dortmund – Innenstadt von Awaya Legends, bearbeitet von idealo – CC BY-SA 2.0.

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